Frank Lloyd Wright, Sohn eines Rechtsanwaltes, der später Prediger wurde, und einer Lehrerin verliess wegen Geldmangels das College ohne Abschluss, wurde Gehilfe in einem Ingenieurbüro und nahm nebenher Zeichenkurse. Mit 20 findet er eine erste Anstellung als Architekt und bereits ein Jahr später wird er Mitarbeiter bei den bedeutendesten Vertretern der modernen Architektur in den USA, Adler und Sullivan.
1893 eröffnete er sein eigenes Architekturbüro entwickelt sein Konzept des "Prairie House" und baut innerhalb von 8 Jahren 49 Gebäude. Wrights Architektur dieser Periode wird als wichtiges Element des damaligen "Arts and Crafts Movements" in Amerika angesehen. Seine Gestaltung wird nun immer freier. Frank Lloyd Wright verbindet aus der Natur geschöpfte Formen mit geometrischen Elementen. Er baut eine Kirche ganz aus Beton.
Nach einer ausgedehnten Europareise erschafft er zwischen 1914 und 1932 neben zahlreichen seiner berühmten kalifornischen Betonvillen das, im Jahr 1922 fertiggestellte Imperial Hotel in Tokio, das weltweites Aufsehen erregt. Am Ende dieser Epoche werden jedoch nur noch wenige Projekte ausgeführt und Frank Lloyd Wright hält Vorträge, schreibt Bücher und verfasst seine Memoiren. Sein Haus Taliesin wird zu einem Zentrum moderner Architektur und Lebensart.
In der nun folgenden Phase wird Frank Lloyd Wright mehr den je mit Aufträgen überhäuft. Es entstehen u.a. 1937 das "House on the Waterfall" alias "Fallin Water", und das Verwaltungsgebäude der Johnson Wax Company. Aus dieser Zeit datiert auch der, zusammen mit den Tische "Husser" und "Allen", die früher entstanden, spektakulärste von Wrights Möbelentwürfen, der "Barrel Chair", entworfen führ das "Wingspread House". Abschluss seines Lebenswerkes ist das 1959 fertiggestellte Guggenheim Museum in New York, dessen Fertigstellung Frank Lloyd Wright nicht mehr erlebte.